Kunstpreis Robert Schuman

Seit 1991 bietet der Kunstpreis Robert Schuman, benannt nach dem „Vater Europas“, ein grenzüberschreitendes Podium für moderne Kunst aus der Großregion.

Alle zwei Jahre ist dieser Preis das Ergebnis des intensiven Dialogs zwischen Akteuren der Gegenwartskunst aus den Städten Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier im Rahmen einer gemeinsamen Ausstellung von sechzehn Künstlern der Großregion.

Der Kunstpreis Robert Schuman hat sich innerhalb von zwanzig Jahren zu einem Beispiel für den Erfolg der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bereich der Kultur entwickelt und ist zum wichtigsten Ereignis der Gegenwartskunst in der Großregion geworden. Seit 1991 wird er alle zwei Jahre in einer der vier QuattroPole-Städte Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier vergeben. Jedes Mal stellen dabei 16 ausgewählte Künstler mit Bezug zu QuattroPole bis zu fünf Werke mehrere Wochen lang aus.

Unterschiedliche Ausstellungsorte, unterschiedliche Kuratoren für die Auswahl der Künstler und unterschiedliche Jurys garantieren die besondere Dynamik und den außergewöhnlichen Charakter des Projekts. Ziel des gemeinsam vergebenen Preises ist es, das künstlerische Schaffen in der Großregion zu dokumentieren und zu fördern, um auf diese Weise einen Beitrag zur Integration Europas zu leisten.

Durch diesen grenzüberschreitenden Ansatz folgt der Kunstpreis den ehrgeizigen Zielen seines Namensgebers. Denn Robert Schuman, „Vater Europas“, französischer Außenminister und erster Präsident des Europäischen Parlaments, setzte sich intensiv für die Förderung des interkulturellen Dialogs auf internationaler Ebene ein.

Mehr Information unter www.kunstpreis-robert-schuman.eu/de