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Vor dem Hintergrund der Planungen zu einer zweiten Direktverbindung zwischen den Hauptstädten Paris und Berlin zeigte sich der Vorstand des Städtenetzes entschlossen: Die Linie soll über die QuattroPole-Stadt Saarbrücken führen. François Grosdidier, Präsident von QuattroPole und Oberbürgermeister von Metz, Wolfram Leibe, Vizepräsident von QuattroPole und Oberbürgermeister von Trier, sowie Uwe Conradt, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Saarbrücken, und Maurice Bauer, Erste Schöffe der Stadt Luxemburg gemeinsam betonten die Wichtigkeit des Halts in Saarbrücken für die Städte des Netzwerks QuattroPole.
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Anlässlich der aktuellen Prüfungen der Deutschen Bahn (DB) und der französischen Staatsbahn SNCF für eine zweite Direktverbindung Paris-Berlin plädiert der Vorstand des Städtenetzes für eine Streckenführung über die Eurometropole Saarbrücken. Mit den engen Vernetzungen zwischen Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier fungiert QuattroPole als natürlicher Knotenpunkt Europas.
Die Großregion weist mit mehr als 236.000 Personen die umfangreichsten Grenzgängerströme innerhalb der Europäischen Union auf. Eine Anbindung von QuattroPole an die Direktverbindung Paris-Berlin wäre ein symbolträchtiges Zeichen für Europa.
Derzeit besteht nur eine direkte Schnellzugverbindung zwischen Paris und Berlin über Frankfurt und Straßburg. Die Planung einer weiteren, direkten Schnellzugverbindung stellt die Weichen für eine weitere Verflechtung zwischen Deutschland und Frankreich, nicht zuletzt im wirtschaftlichen Bereich. Als Standort zahlreicher deutsch-französischer Unternehmen nimmt die Eurometropole Saarbrücken die Rolle einer Hauptstadt der deutsch-französischen Beziehungen ein. Eine zusätzliche Direktverbindung zwischen Paris und Berlin stärkt die deutsch-französischen Beziehungen umso deutlicher, wenn ein Halt in Saarbrücken eingeplant wird.