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Die Städte Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier liegen im Herzen der dynamischsten Grenzregion der Europäischen Union. Der Vorstand des Städtenetzes QuattroPole unterstreicht die zentrale Bedeutung leistungsfähiger grenzüberschreitender Schienenverbindungen für die wirtschaftliche Entwicklung, die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger sowie die Attraktivität des gemeinsamen Lebens- und Arbeitsraums. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Verbindungen zwischen Luxemburg und Metz, dem Saarland und Lothringen sowie zwischen Metz und Trier.
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Mit rund 236.000 Grenzgängerinnen und Grenzgängern verzeichnet die Großregion die höchsten grenzüberschreitenden Pendlerströme innerhalb der Europäischen Union. Die bestehenden Bahnverbindungen werden diesem Mobilitätsbedarf jedoch nur eingeschränkt gerecht. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu sichern und ihre Attraktivität für Fachkräfte, Studierende und Wissenschaftseinrichtungen weiter zu stärken, sind gezielte Investitionen in den grenzüberschreitenden Schienenverkehr erforderlich.
Rund die Hälfte der Einpendlerinnen und Einpendler nach Luxemburg lebt in Frankreich. Entsprechend zählt die Bahnstrecke zwischen Metz und Luxemburg zu den am stärksten belasteten Verbindungen der Großregion und stößt zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. Aus Sicht von QuattroPole ist ein zügiger Ausbau dieser zentralen Verkehrsachse unerlässlich, um die wirtschaftliche Entwicklung des grenzüberschreitenden Raums nachhaltig zu unterstützen.
Angesichts der engen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verflechtungen innerhalb der Großregion setzt sich QuattroPole für die Weiterentwicklung der Schienenverbindungen zwischen Saarbrücken und Metz über Forbach sowie für die Reaktivierung der Strecke Saarbrücken–Thionville über Bouzonville ein. Bereits vergleichsweise geringe infrastrukturelle Anpassungen auf einem heute ausschließlich für den Güterverkehr genutzten Streckenabschnitt könnten neue Perspektiven für den
grenzüberschreitenden Personenverkehr eröffnen. Davon würden nicht nur die unmittelbar betroffenen Regionen profitieren. Auch die Verbindung zwischen den QuattroPole-Städten Luxemburg und Saarbrücken würde deutlich verbessert und zugleich der Zugang Luxemburgs zum deutschen Hochgeschwindigkeitsnetz gestärkt.
Die grenzüberschreitenden Regiolis-Direktverbindungen zwischen Metz und Trier leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur engeren Vernetzung der QuattroPole-Städte. Das Städtenetz sieht in dieser Verbindung ein erhebliches Entwicklungspotenzial, da sie eine direkte Anbindung ermöglicht, ohne über Luxemburg-Stadt zu führen. Um dieses Potenzial besser auszuschöpfen, spricht sich QuattroPole für eine Ausweitung des Angebots aus. Die derzeit auf Wochenenden beschränkten Verbindungen sollten schrittweise zu einem regelmäßigeren und attraktiveren Angebot weiterentwickelt werden.