Donnerstag, 27. August 2026

Mehr Grünflächen gegen die Hitze: Wie Städte zukunftsfest werden

Die EU will mit ihrer Verordnung zur Wiederherstellung der Natur (EU-WVO) die Biodiversität stärken und geschädigte Ökosysteme regenerieren. Was bedeutet das konkret für Städte und Gemeinden? Wie können sie in die Lage versetzt werden, die Vorgaben vor Ort mit Leben zu füllen? Diesen Fragen widmet sich der EU-Lokaldialog, der am 4. September von 10 bis 12 Uhr in der Volkshochschule Trier stattfinden wird. Die Verordnung bringt für Städte beträchtliche Herausforderungen mit sich, eröffnet aber zugleich Chancen für eine nachhaltigere Stadtentwicklung.

Die Veranstaltung verbindet europäische Rahmensetzung mit kommunalen Gestaltungsspielräumen: OB Leibe vertritt den Deutschen Städtetag im Ausschuss der Regionen (AdR) und pocht dort auf eine praxistaugliche Umsetzung. Im Gespräch mit Petr Blížkovský, Generalsekretär des AdR, und Roby Biwer, Berichterstatter des Ausschusses zur EU-WVO, geht es insbesondere um die Bedeutung der lokalen Ebene zur Erreichung der europäischen Umweltziele. Fachleute aus Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier präsentieren konkrete Modelbeispiele. Politische Vertreterinnen und Vertreter aus den QuattroPole-Städten diskutieren über Machbarkeit und Finanzierung.

Die Veranstaltung wird simultan Deutsch-Französisch verdolmetscht, ist kostenfrei und für alle Interessierten offen. Anmeldung unter quattropole@trier.de.